Ökonomin Isabella Weber fordert Umbau der Wirtschaft zugunsten des Menschen
Die Ökonomin Isabella Weber schlägt vor, die Wirtschaft so umzubauen, dass sie dem Menschen dient. Wenn der Markt den Menschen vergisst, befeuert das laut Weber Radikalisierung. Sie sieht eine Parallele zwischen Neoliberalismus und Faschismus. Das Gespräch erschien in der Republik.
Das Wichtigste
- Isabella Weber ist Ökonomin.
- Sie schlägt vor, die Wirtschaft umzubauen, sodass sie dem Menschen dient.
- Gemäss Weber befeuert es Radikalisierung, wenn der Markt den Menschen vergisst.
- Weber sieht eine Parallele zwischen Neoliberalismus und Faschismus.
Warum es zählt
Recherche
Was die Quellen belegen – und was offen bleibt. Jeder Claim ist mit einem wörtlichen Zitat verlinkt.
Isabella Weber ist Ökonomin.
Isabella Weber schlägt vor, die Wirtschaft umzubauen, sodass sie dem Menschen dient.
Gemäss Isabella Weber befeuert es Radikalisierung, wenn der Markt den Menschen vergisst.
Isabella Weber sieht eine Parallele zwischen Neoliberalismus und Faschismus.
Offene Fragen
- Wie konkret der Umbau der Wirtschaft nach Weber aussehen soll, geht aus dem Artikel nicht hervor.
- Welche empirischen Belege Weber für den Zusammenhang zwischen Markt und Radikalisierung anführt, bleibt offen.
- Ob und wie Schweizer Akteure auf Webers Vorschlag reagieren, wird nicht berichtet.
Kontext
Personen, Institutionen und Themen im Beitrag – mit Hintergrund und Quelle. Wo kein externer Hintergrund gefunden wurde, steht das ausdrücklich da.
Isabella Weber
Ökonomin, die den Umbau der Wirtschaft zugunsten des Menschen fordert.
Isabella Maria Weber ist eine deutsche Ökonomin und Hochschullehrerin. Sie ist Associate Professorin für Volkswirtschaftslehre an der University of Massachusetts Amherst in den USA und leitet die Chinaforschung am dortigen Political Economy Research Institute.
Wikipedia ↗Neoliberalismus
Wirtschaftsordnung, zu der Weber eine Parallele zum Faschismus sieht.
Neoliberalismus bezeichnet eine Neufassung wirtschaftsliberaler Ideen im 20. Jahrhundert. Wie der Klassische Liberalismus strebt der Neoliberalismus eine freiheitliche, marktwirtschaftliche Wirtschaftsordnung mit Anerkennung von Privateigentum, Vertragsfreiheit und Freihandel an.
Wikipedia ↗Faschismus
Vergleichspunkt, den Weber in Bezug auf den Neoliberalismus nennt.
Faschismus war zunächst die Eigenbezeichnung einer politischen Bewegung in Italien, die unter Führung von Benito Mussolini von 1922 bis 1943/45 die beherrschende politische Macht war und ein diktatorisches Regierungssystem errichtete, den Italienischen Faschismus.
Wikipedia ↗Die Blickwinkel
So rahmen linke, bürgerliche und rechte Medien dieselbe Story. Die Einordnung stammt aus den verlinkten Artikeln, nicht aus einer redaktionellen Meinung.
Die Republik stellt Webers Vorschlag als Antwort auf Radikalisierung durch einen marktvergessenen Menschen dar.
«Wenn der Markt den Menschen vergisst, befeuert das Radikalisierung.»
Keine Quelle aus diesem Lager berichtet.
Keine Quelle aus diesem Lager berichtet.
Einig & strittig
Darüber sind sich die Quellen einig
- Isabella Weber ist Ökonomin und fordert einen Umbau der Wirtschaft zugunsten des Menschen.