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Sicherheit15. Okt.KI-Zusammenfassung
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Recherche: Verteidigungsdepartement prüfte Palantir-Software fünfmal und lehnte ab

Eine neue Recherche zeigt, dass das Eidgenössische Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) mehrfach den Einsatz von Palantir-Software geprüft und jedes Mal abgelehnt hat, teils wegen Bedenken zur Datensouveränität. Verteidigungsminister Martin Pfister soll dies in seinem Kommissionsbericht ausgelassen haben. Die Grünen fordern nun ein «Palantir-Gesetz».

1 Quelle
RepublikZuletzt aktualisiert 15. Okt.
Das WichtigsteWarum es zähltUpdatesRechercheKontextBlickwinkelQuellenQuellenmatrix

Das Wichtigste

  1. Das VBS prüfte den Einsatz von Palantir-Software mehrfach und entschied sich jedes Mal dagegen.
  2. Ein Grund für die Ablehnung waren Bedenken hinsichtlich der Datensouveränität.
  3. Verteidigungsminister Martin Pfister berichtete einer Kommission offenbar nicht über diese Prüfungen.
  4. Die Grünen fordern ein «Palantir-Gesetz».

Warum es zählt

Die Frage, ob und wie der Bund Software des umstrittenen US-Anbieters Palantir nutzt, berührt Datenschutz und staatliche Souveränität. Der Umgang des Verteidigungsministers mit Informationen gegenüber der Kommission wirft zudem Fragen der parlamentarischen Kontrolle auf.

Recherche

Was die Quellen belegen – und was offen bleibt. Jeder Claim ist mit einem wörtlichen Zitat verlinkt.

Einzelquelle1 Quelle

Das VBS prüfte den Einsatz von Palantir-Software mehrfach und entschied sich jedes Mal dagegen.

«Switzerland’s Federal Department of Defence looked into using Palantir software on multiple occasions and decided against it each time»Republik ↗
Einzelquelle1 Quelle

Ein Grund für die Ablehnung waren Bedenken zur Datensouveränität.

«in part due to concerns over data sovereignty»Republik ↗
Einzelquelle1 Quelle

Verteidigungsminister Martin Pfister hat in seinem Kommissionsbericht möglicherweise relevante Informationen ausgelassen.

«What did Defence Minister Martin Pfister omit in his committee report»Republik ↗
Einzelquelle1 Quelle

Die Grünen fordern ein «Palantir-Gesetz».

«why are the Greens now calling for a “Palantir Law”?»Republik ↗

Offene Fragen

  • Welche konkreten Informationen Martin Pfister in seinem Kommissionsbericht ausgelassen hat und warum.
  • Was ein «Palantir-Gesetz» der Grünen inhaltlich vorsehen soll.
  • Bei welchen konkreten Vorhaben des VBS Palantir-Software geprüft wurde und wann die Prüfungen stattfanden.

Kontext

Personen, Institutionen und Themen im Beitrag – mit Hintergrund und Quelle. Wo kein externer Hintergrund gefunden wurde, steht das ausdrücklich da.

Person

Martin Pfister

Verteidigungsminister, der laut Quelle in seinem Kommissionsbericht Informationen ausgelassen haben soll.

Martin Pfister ist ein Schweizer Politiker. Er ist seit April 2025 Bundesrat und steht dem Eidgenössischen Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport vor.

Wikipedia ↗
Thema

Palantir

US-Softwareanbieter, dessen möglicher Einsatz beim Bund Gegenstand der Recherche ist.

I Palantíri, chiamati anche Pietre Veggenti e Pietre Vedenti, sono manufatti di Arda, l'universo immaginario fantasy creato dallo scrittore inglese J. R. R. Tolkien. Sono sette gemme sferiche create dagli Elfi in Aman e portate prima a Númenor, ed infine nella Terra di Mezzo da Elendil e da suo…

Wikipedia ↗

Die Blickwinkel

So rahmen linke, bürgerliche und rechte Medien dieselbe Story. Die Einordnung stammt aus den verlinkten Artikeln, nicht aus einer redaktionellen Meinung.

Links / Mitte-links1 Quelle

Die linke Quelle betont die wiederholten Prüfungen und Ablehnungen sowie die Forderung der Grünen nach einem «Palantir-Gesetz» und hinterfragt, was der Verteidigungsminister der Kommission verschwieg.

«What did Defence Minister Martin Pfister omit in his committee report – and why are the Greens now calling for a “Palantir Law”?»
Republik
Mitte0 Quellen

Keine Quelle aus diesem Lager berichtet.

Bürgerlich / Rechts0 Quellen

Keine Quelle aus diesem Lager berichtet.

Einig & strittig

Darüber sind sich die Quellen einig

  • Das VBS hat den Einsatz von Palantir-Software mehrfach geprüft und sich dagegen entschieden.
  • Datensouveränität war ein Grund für die Ablehnung.
  • Die Grünen fordern ein «Palantir-Gesetz».

Darüber streiten sie

  • Ob Martin Pfister in seinem Kommissionsbericht relevante Informationen ausgelassen hat, wird von der Quelle als offene Frage dargestellt; eine Bestätigung oder Gegenstellungnahme fehlt.

Quellen

No to Palantir – Five Times
Republik · Links
15. Okt.

Eigene Notiz

Eigene Notizen und Quellenpakete sind mit Pro verfügbar.

Auf einen Blick 1 Quelle
1 links 0 Mitte 0 rechts
Lücke im Spektrum

Zu dieser Story fehlt eine eigenständige Quelle aus der Mitte und eine eigenständige bürgerliche oder rechte Quelle. Das kann an der Auswahl der Quellen liegen – oder daran, dass das Thema in diesem Lager nicht aufgegriffen wurde.

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